Immer noch Laut gegen Nazis?

Nachdem wir aufgedeckt hatten, dass bei einem Metalkonzert im Kupferdächle das auch Nazibands vertreibende Label „Undercover Records“ einen Verkaufsstand machen sollte, behauptete Daniela Kreiner vom Kupferdächle folgendes: „alert|a“ wolle „bloß gegen das Kupferdächle hetzten“. Ebenso berief sie sich auf die Zusicherung des Konzertveranstalters „Oldschool as fuck“, dass dieses Label keine neonazistische Musik vertreibe. Einige Tage später verbot das Kupferdächle den Verkaufsstand, da sich die Informationen von „Oldschool as fuck“ als falsch herausgestellt hatten. Trotzdem hat sich das Kupferdächle bis heute nicht öffentlich zu „Oldschool as fuck“ geäußert, die die Falschinformationen geliefert hatten.

Außerdem ist die Aussage von „Oldschool as fuck“ zweifelhaft, dass keine der Bands Nazikontakte hat. Wir können belegen, dass „Hellish Crossfire“ zumindest im Internet Kontakt zu eindeutigen Nazis pflegen. (Nachweis im Anhang)

„Oldschool as fuck“ haben in der Vergangenheit mehrmals Veranstaltungen organisiert, an denem „Undercover Records“ beteiligt war; ebenso haben sie bisher stets für „Undercover Records“ Partei ergriffen. Diese Fakten weisen darauf hin, dass „Oldschool as fuck“ keine Berührungsängste mit Nazis haben. Deshalb fordern wir, dass sich „Oldschool as fuck“ öffentlich von „Undercover Records“, „National Socialist Black Metal“ (NSBM) sowie allen anderen neonazistischen Tendenzen distanziert. Wenn „Oldschool as fuck“ dies nicht tut, erwarten wir vom Kupferdächle, diesen Veranstalter nicht weiter zu akzeptieren, sondern sich öffentlich von diesem zu distanzieren.
Außerdem erwarten wir vom Kupferdächle eine klare Absage an die städtische Verbotspolitik gegenüber anitfaschistischen Veranstaltungen und statt bloßer Lippenbekenntnisse eine konsequente Unterstützung von engagierten antifaschistischen Jugendlichen.


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